16 | 12 | 2017

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Probelokal

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Die Stadtkapelle Eferding, als Bürgermusikkapelle 1861 gegründet, hat nun in seiner wechselvollen Geschichte dasnunmehr 10.Probelokal. Die Dauer der Aufenthalte in den bisherigen Heimstätten schwankte zwischen wenigenWochen (Volksheim) und dreißig Jahren (Gasthaus Herbst).

 

 


Nachweislich ist vor 1885 das Gasthaus Richterwirt (Ecke Keplerstraße- Starhembergstrasse) als Probelokal genützt worden. Ab 1885 war die Bürgermusik im Gasthaus „Löwenwirt“ (Stadtplatz) untergebracht und übersiedelte 1909 ins Gasthaus Herbst in der Schmiedstrasse (heute Juwelier Lüzlbauer). Dort verbrachte die Kapelle die bisher längste Zeit, nämlich dreißig Jahre.

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Ab 1939 übersiedelte die Kapelle dann ins Gasthaus Peschka (ebenfalls in der Schmiedstrasse) und blieb dort bis 1944. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges versuchte Karl Aschauer die Stadtkapelle wieder aufzubauen und stellte vorerst seine Wohnung als Probelokal zur Verfügung.Erst 1948 wurde ins Gasthaus „Hanslwirt“ übersiedelt, wo die Musiker unter bester Betreuung durch die Wirtin Linni Uttenthaler, bis 1970 ihre Heimstätte hatten.

Da der Saal im Gasthaus „Hanslwirt“ für die Kapelle einfach zu klein wurde, stand 1970 die nächste Übersiedelung am Programm und zwar ins Volksheim. Doch bereits nach einigen Wochen stellte sich heraus, dass kein geeigneter Raum zur Verfügung stand und so wanderte man weiter in das Pfarrheim (heute Stadtsaal) wo die Kapelle erstmals eine eigene kleine Abstellkammer erhielt, aber den Proberaum im Obergeschoß jedoch mit dem Davidchor und dem Kirchenchor teilen musste.

 

 

Um das Raumproblem zu lösen trat, man nun mit der evangelischen Kirche in Verhandlung und diese stellte das Obergeschoß der ehemaligen Volksschule in der Starhembergstrasse als Mietobjekt zur Verfügung. Nach kurzer Bauzeit konnte 1985 erstmals ein "Musikheim" bezogen werden, das nicht nur Probesaal und Abstellraum umfasste, sondern auch einen Aufenthaltsraum und eine kleine Küche.

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Nach dem Gebäudetausch zwischen Stadtgemeinde und kath. Pfarre (alte Volksschule/Sonderschule gegen Pfarrheim) wurde die Idee geboren, für die Stadtkapelle im nunmehrigen Stadtsaal ein Probeheim zu integrieren. Nach Beschluss des Stadtrates wurde bereits im November 2001 mit den Bauarbeiten begonnen.

 

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Nach Umgestaltung der Innenräume im hinteren Teil des Stadtsaales und Anbau eines Stiegenhauses in einer formschönen Glaskonstruktion war das neue Heim in einer Bauzeit von nur neun Monaten bezugsfertig. Die Stadtkapelle verfügt nun über einen Proberaum (ca. 100m²) auf dem neuesten Stand der Technik mit der Möglichkeit auch Tonaufnahmen zu machen. Neben dem Proberaum im Obergeschoß befinden sich das Büro sowie das Notenarchiv. Im Erdgeschoß des Musikheimes wurden ein Aufenthaltsraum mit Küche, eine Garderobe sowie die notwendigen Sanitäranlagen errichtet

 

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