20 | 10 | 2018

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Zwischenkriegszeit

 

1920 bis 1945 stand der Gemeindebeamte August Kubizek (der sich auch als Komponist einen Namen machte) der Kapelle als Leiter vor.

Im Jahr 1923 erhielt die Stadtkapelle Eferding ihre erste eigene Uniform, bestehend aus schwarzer Hose, schwarzem Rock und Schirmmütze, die in modifizierter Form noch heute verwendet wird.

 

NS-Stadtkapelle

 

Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich im Jahr 1938 wurde das Streichorchester in ein „Kreissymphonieorchester Grieskirchen“ eingegliedert, unter der Leitung von

August Kubizek, der auch weiterhin Kapellmeister der „NS-Stadtkapelle Eferding“ blieb. Als 1945 August Kubizek aus politischen Gründen seine Funktion zur Verfügung stellte, war es vorerst mit den musikalischen Aktivitäten zu Ende.

 

Neubeginn 1945

 

Der Schmiedemeister Karl Aschauer begann als Kapellmeister die Musikkapelle wieder zu reaktivieren; Obmannstellvertreter Josef Dallinger kümmerte sich neben den organisatorischen Belangen als Musikschulleiter zudem noch um den Nachwuchs. Bis 1970 fand die Kapelle im Gasthaus „Hanslwirt“ unter bester Betreuung von Wirtin Lini Uttenthaller ihre Bleibe.


Nach der offiziellen Reaktivierung 1947 übernahm Josef Dallinger bis zu seinem frühen Tod 1955 die Obmannstelle; Kapellmeister Karl Aschauer stellte seine Funktion nach einer Kontroverse mit der Stadtgemeinde zur Verfügung. Sein Nachfolger wurde Rudolf Gintersdorfer, der bis 1964 Kapellmeister blieb.

 

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