17 | 01 | 2018

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Die Ära Gintersdorfer

 

Unter Leitung des Kapellmeisters Gintersdorfer feierte der Musikverein große Erfolge, unter anderem ausgezeichnete Erfolge bei den Wertungsspielen der Oberstufe in Aschach (1951) und in Wels (1953) und schnitt auch beim Antreten in der Kunststufe (1954) sehr gut ab. Nach dem überraschenden Tod von Josef Dallinger im Jahr 1955 wurde Dr. Stefan Tull in einer Kampfabstimmung zum Obmann gewählt. Ihm folgte bereits ein Jahr später der Landwirt Franz Uttenthaler, der diese Funktion 1962 aus Altersgründen an den Leiter des Davidchores Wilhelm Pittrof übergab.

Nachwuchsmangel und das Ausscheiden namhafter Musiker führten zu einer musikalischen Krise, die neben personellen Unstimmigkeiten die Ursache für den Rücktritt des Kapellmeisters Ginterdorfer 1964 führte; mit ihm verließ auch Obmann Wilhelm Pittrof den Verein.

 

1945-1955 josef dallinger jpg

1955 dr stefan tull jpg

1962-1965 wilhelm pittrof jpg

1965-1984 karl hellmayr jpg

 

 

Das Duo Hellmayr –Kriechbaum

 

Am 6. Jänner 1965 wurden der Gastwirt Karl Hellmayr zum Obmann und der Gendarmeriebeamte Karl Kriechbaum zum Kapellmeister bestellt. Diesem Führungsduo gelang es, die personellen Schwierigkeiten zu beseitigen und die Kapelle musikalisch rasch wieder auf ein solides Oberstufenniveau zu führen. Nach fast 20-jähriger Tätigkeit legten sowohl Obmann Hellmayr, als auch Kapellmeister Kriechbaum ihre Funktionen in jüngere Hände.


Der damalige Eferdinger Bürgermeister Dr. Hans Hochleitner übernahm 1984 die Obmannfunktion, der Landesbeamte Stefan Hartl die Funktion des Kapellmeisters. Bis zum Jahr 1985 gelang es in einem Gebäude der evangelischen Kirchengemeinde einen eigenen Proberaum zu schaffen. Unter der Leitung von Kapellmeister Hartl errang die Kapelle eine Auszeichnung bei der Marschwertung 1985 und weitere große Erfolge bei zahlreichen Wertungsspielen und Konzerten.


Nach dem Tod des Obmanns Dr. Hans Hochleitner übernahm interimistisch 1992 sein Stellvertreter Karl Kriechbaum diese Funktion bis 1993 Kulturstadtrat Egolf Richter an seine Stelle trat. Durch Obmann Richter gab es 1997 erste Kontakte zur Stadtgemeinde betreffend eines Probelokals im zu renovierendem Pfarrheim, das von der Stadtgemeinde angekauft wurde. Auf Grund erfolgreicher Gespräche konnte 2001 mit den Umbauarbeiten begonnen werden.